Berlin war und wird auch künftig ein Zentrum der internationalen Luftfahrt bleiben. Seit gut 100 Jahren wird hier an der Spree “in die Luft gegangen”. Ganz sicher ist, daß Berlin, was die Luftfahrt und seine Flughäfen (damals sprach man allerdings noch von Flugplätzen), seinerzeit ganz vorn mit dabei war. Heutzutage sind Tempelhof, Tegel und Schönefeld ein Begriff, aber auch in Gatow, Schulzendorf und in Johannestal wurde gestartet und gelandet. Letzterer ist der älteste Flugplatz in Berlin, hier stiegen Ein- und Doppeldecker zu Rekordflügen in die Lüfte. Die Männer in den fliegenden Kisten, austaffiert mit Lederkappe und Fliegerbrille, mutierten zu Helden der jungen Generation. Die Zeit der kleinen Flugplätzen ist in Berlin längst Geschichte, künftig wird in Schönefeld der Flugbetrieb der Metropole abgewickelt. Über die Areale in Tempelhof und Tegel ist noch nicht entschieden. Bleibt nur zu hoffen, daß an diesen traditionsreichen Stätten der Berliner Luftfahrt noch genügend Merkmale an diese Zeit erinnern und der Nachwelt erhalten bleiben.
Man darf wirklich nicht vergessen, dass Berlin von einer Kette von Flughäfen umgeben ist – von Sperenberg bis Oranienburg und Werneuchen. Was muss man dann stadtnah eine Fluglärmquelle ausbauen.
Entenflieger